Lamahaltung in der Landwirtschaft
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Lamas (Lama guanicoe glama) und Alpakas (Lama guanicoe pacos) gehören beide zur Familie der Kameliden zur Gattung der Lamas.

Lamas werden auf extensiven Flächen gehalten.
Bei natürlicher Haltung und Fütterung fühlen sich die Tiere wohl.

Warum werden die Tiere gehalten:

  • Haus- Hobbytiere
  • Zuchttiere, Verkauf
  • Packtiere, Trekkingtouren
  • Therapie - z.B. Reitübungen u.a.

Als Paarhufer zählen Lamas zur Unterordnung der Schwielensohler.
Die Familie der Kamele spaltet sich auf in Altweltkamele(Dromedar und Trampeltier) und Neuweltkamele (Wildformen: Guanako und Vikunja; domestiziert: Lama und Alpaka).
Alle Kameliden kauen ihre Nahrung wieder, besitzen aber im Gegensatz zu den echten Wiederkäuern nur einen dreiteiligen Magen.
Die Domestikation der Neuweltkameliden(NWK) begann in Südamerika vor ca. 4500 Jahren.
Die Lamas wurden seit alters her als Lastenträger sowie als Fleisch- und Wolllieferant gezüchtet.
Lamas sind mit 2 Jahren zuchtreif. Die Tragzeit beträgt ca. 350 Tage.

Eine Stute bringt immer nur 1 Fohlen zur Welt. Das Geburtsgewicht bei Lamas liegt bei etwa 8 kg.

Neuweltkameliden haben eine induzierte Ovulation, d.h. der Eisprung wird bei den Stuten durch den Deckakt ausgelöst. Will man gezielt züchten, sollte der Deckzeitpunkt so gewählt werden, daß für Stuten und Fohlen optimale Bedingungen vorherrschen.

Das Spucken ist vor allem eine Ausdrucksform der Rangordnung innerhalb der Herde.
Es kommt äußerst selten vor, dass Lamas gezielt auf Menschen spucken; sie tun es nur dann, wenn sie sich bedroht oder extrem gereizt fühlen.

Lamas und Alpakas sind sehr soziale Tiere, daher sollte man nie ein Tier ganz alleine halten. Junge Lama- und Alpakahengste müssen artgerecht erzogen werden, um eine Fehlprägung zu vermeiden. Lamas und Alpakas sind domestizierte Tiere und dürfen daher auch von Privatleuten gehalten werden. Sie sind seit 1996 in Deutschland als landwirtschaftliche Nutztiere im Sinne des § 51 BeWG anerkannt. Der Vieheinheitenschlüssel wurde ohne Altersabstufung mit 0,08 VE für Alpakas und mit 0,10 VE für Lamas festgelegt.

Lamas brauchen Bewegung und eine reine Stallhaltung ist nicht erlaubt. Die Weidefläche sollte genügend Auslauf gewähren und beträgt pro Tier mindestens 500 qm. Für eine ganzjährige Beweidung sind eine Fläche von 600-800 qm / pro Tier notwendig. So können 10-12 Tiere auf  1 ha gehalten werden. Die Lamas/Alpakas

Das Alpaka wird seit je her speziell zur Wollgewinnung gezüchtet. Man unterscheidet zwei Arten: Das Huacaya und das Suri. Das Stockmass reicht von 75 cm bis 100 cm. Die Geburtsgewichte liegen bei 7 kg bis 9 kg.

Verein der Halter, Züchter und Freunde von Neuweltkameliden e.V

Der Verein ist auch für die Führung eines zentralen Tierregisters als Grundlage für eine erfolgreiche Zucht für Sie da.
Zur Neu- oder Ummeldung eines Tieres können Sie unter "Downloads" das Aufnahmeformblatt für das Tier-Register als PDF - Datei herunterladen.

Ein wichtiges Informationsmedium des Vereins ist die Fachzeitschrift "LAMAS".
"LAMAS" erscheint vierteljährlich.
Die Mitglieder des Vereins erhalten die Zeitschrift kostenlos, Nichtmitglieder können die Zeitschrift abonnieren.

Sie können "LAMAS" bei der Geschäftsstelle abonnieren oder auch einzelne Exemplare (nach-)bestellen.

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